Sicher, stilvoll,

schwedisch

Text
Laurent Grabet
Copyright
POC
Erscheinungstermin
Winter 2021-2022
Sicher, stilvoll,

Die Geschichte von POC begann bei einem Slalom-rennen. Firmengründer Stefan Ytterborn sah seine Söhne im Karacho den Hang hinunterpreschen und wusste: Er musste die Köpfe seiner Kinder mit dem bestmöglichen Material schützen, ohne sie aussehen zu lassen wie Clowns. Nur so würden sie die Helme auch tragen.

POC Sports ist eine Erfolgsgeschichte. Das florierende Unternehmen verkauft jährlich über 500 000 Helme in rund 50 Ländern, allen voran in den USA und den Alpenregionen. Auslöser für die Firmengründung war allerdings keine genau ausgetüftelte Geschäftsidee, sondern eine plötzliche Eingebung. 2003 begleitete Stefan Ytterborn seine Söhne zum Skitraining. Die beiden nicht einmal zehnjährigen Jungs rasten in einem beängstigenden Tempo den Hang hinunter. Ihr Vater war hin- und hergerissen zwischen Stolz und Sorge um ihre Sicherheit. Was, wenn sie stürzten? Ihre Schutzausrüstung sah nicht nur hässlich, sondern auch ziemlich nutzlos aus. Sein Plan war schnell gefasst: Er würde eigene Helme entwerfen, denn darauf verstand er sich als Designberater. Sein Ziel: Leben retten, die Gesundheit schützen und so gut es geht die negativen Konsequenzen von Unfällen verringern.

Stefan Ytterborn tat sich mit dem heutigen Kreativdirektor Jan Woxing und einem befreundeten Finanzexperten zusammen. Das Trio prüfte gemeinsam mit einem Neurologen und verschiedenen medizinischen Fachpersonen alle möglichen Sturzszenarien im Detail. Daraus entstand schliesslich das «POC Lab». In einem weiteren Schritt wurde ein Pflichtenheft erstellt, in dem die Merkmale eines Helms mit optimaler Schutzwirkung genau festgelegt waren. Gleichzeitig sollte er einen möglichst hohen Tragekomfort bieten, aerodynamisch sein und cool aussehen. «Diese Quadratur des Kreises versuchen wir im Bereich unserer Möglichkeiten innovativ zu lösen», sagt Oscar Huss, Produktchef bei POC...

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