Hestra

Ethik auf schwedische Art

Text
Yannick Nardin
Copyright
Hestra
Erscheinungstermin
05.11.2020
Hestra

In den schwedischen Wäldern haben die Holzfäller den Bart oft voller Eiszapfen. Halb so schlimm. Womit sie keinen Spass verstehen, ist die Qualität ihrer Handschuhe. Ein Abstecher nach Småland zeigt, warum die Marke Hesta mit ihren Produkten und ihrer lokal verankerten Philosophie die Welt erobert hat.

Die Geschichte von Hestra begann 1936 im gleichnamigen Dorf der südschwedischen Provinz Småland. Martin Magnusson schickte sich an, für die Holzfäller der Region Handschuhe herzustellen. Sie sollten warm und strapazierfähig sein, denn als Waldarbeiter wusste er, wie wichtig Qualität ist. Sparen kam für ihn nicht in Frage. Er verwendete Leinen, das zwar teurer war als herkömmliches Material, aber dafür robustere Nähte ermöglichte, und Nieten. Bald schon erweiterte er sein Angebot auf den Wintersport, denn die Region war zur Skihochburg geworden und die Pisten am Isaberg rappelvoll. Im Lauf von vier Generationen, die sich alle für Skifahren, Outdooraktivitäten und Handschuhe begeisterten, etablierte sich Hestra als Hersteller hochklassiger Handschuhe mit Werten, die ebenso solide sind wie die Arme eines schwedischen Holzfällers.

Zusammenhalt und Respekt
In der Umgebung von Hestra wird Respekt im Alltag gelebt. Das war schon so, als Ethik noch nicht zum guten Ton gehörte. Die Småländer seien dickköpfig, aber rechtschaffen, sagt Martin Magnussons Urenkel Anton, der heute die Geschicke des Unternehmens leitet. «Vor 100 Jahren mussten die Bewohner stets etwas mehr arbeiten als andere, um satt zu werden. Hier ist nichts selbstverständlich, alles muss hart erarbeitet werden. Hestra ist mit seinen 1500 Einwohnern ein kleines Dorf geblieben, entsprechend ausgeprägt ist die Eigenverantwortung. Für uns ist es Ehrensache, uns gegenseitig mit dem grössten Respekt zu begegnen und Wort zu halten. Die Marke Hestra ist Teil dieser Kultur. Wir legen grossen Wert auf die Qualität unserer Handschuhe, das Wohlergehen der Firma und der Gesellschaft, in der wir leben.»

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