Freeride World Tour

von den Anfängen bis heute

Text
Laurent Grabet
Copyright
FWT
Erscheinungstermin
Winter 2021-2022
Freeride World Tour

Die 16. Ausgabe der Freeride World Tour startet Ende Januar in Spanien. Voller Vorfreude haben wir zusammen mit dem Gründer einen Blick zurück auf den ebenso durchschlagenden wie unerwarteten Erfolg des Schweizer Konzepts geworfen.

Die Freeride World Tour (FWT) 2022 wird Ende Januar in Baqueira Beret in den spanischen Pyrenäen ihren Auftakt feiern. Nach drei weiteren Stationen steigt Ende März mit dem Xtreme Verbier das grosse Finale. Vor der Pandemie strömten bis zu 10 000 Personen in den Walliser Skisportort, um dem grössten Freeride-Contest der Welt beizuwohnen.

Als Nicolas Hale-Woods den Event 1996 zusammen mit seinem Freund Philippe Buttet ins Leben rief, rechnete er wohl nicht damit, dass daraus ein Weltcup mit fünf Etappen, 160 Franchise-Wettkämpfen in allen Teilen der Welt und ein Verband mit 5000 Mitgliedern entstehen würde. Heute ist die FWT eine gut geölte Maschine mit 14 Mitarbeitenden und einem Jahresbudget von 5 Millionen Franken. Die Rennen erreichen im Internet, wo die Rides live und im Replay übertragen werden, 100 Millionen Views.

Legendärer Nordhang
Alles begann mit einem Zufall. «Ich sah beim Snowboarden zwei Jungs, die den Bec des Rosses hinunterfuhren und war perplex. Das hatte ich noch nie gesehen und hätte es angesichts der vielen Felsriegel und des fast senkrechten Gefälles auch nicht für möglich gehalten», erinnert sich Nicolas Hale-Woods. In seinem Kopf begann es zu rattern. 1995 drehte er einen Werbespot vor Ort. «Es war fantastisch», schwärmt er noch immer, «der Hang schien fürs Freeriden gemacht. Rund hundert Skifahrer versammelten sich am Fuss des Berges, um uns zuzuschauen. In diesem Moment wusste ich: Da lässt sich etwas machen.»...

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